Optimal angepasst: die Herstellung von PU-Dämmstoffen

Für die Herstellung von Polyurethan-Hartschaum werden die Rohstoffe über mehrere Zwischenstufen hauptsächlich aus Erdöl gewonnen. Einige Grundstoffe, z. B. mehrwertige Alkohole (Polyole), können aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.

Dämmstoffeigenschaften wie Rohdichte, Festigkeit, Dimensionsstabilität und Brandverhalten werden durch die gewählte Rezeptur, das Herstellungsverfahren und die Kaschierungen bestimmt. Auf diese Weise können PU-Dämmstoffe den vielfältigen Anforderungen in der Gebäudedämmung optimal angepasst werden.

„Graue Energie“ bei PU-Dämmstoffen

Unter Primärenergiegehalt (kurz: PEI) oder „grauer Energie“ versteht man den Verbrauch an energetischen Ressourcen, die zur Herstellung eines Dämmstoffes erforderlich sind. Die Bewertung des PEI umfasst den ganzen Lebenszyklus des Dämmprodukts – also von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zum Rückbau. Für die Berechnung ist auch entscheidend, wie dick der Dämmstoff in der Praxis sein muss und wie hoch der Rohstoffbedarf ausfällt, um die U-Wert Anforderungen an das Bauteil erfüllen zu können.

Bei Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen wird Energie für Trocknungsvorgänge oder Bindemittel und andere Zusatzstoffe eingesetzt, die aus fossilen Energierohstoffen stammt. Diese Energie muss bei der Berechnung des PEI berücksichtigt werden.

PU-Dämmstoffe haben eine geringe Rohdichte, sind leicht und heben sich deutlich durch die hohe Dämmleistung bei sehr geringer Materialdicke von anderen Dämmstoffen ab.

Schon gelesen? Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren.

Das „PU Qualitätsversprechen“

Von der Produktentnahme, über die Prüfung und Produktionskontrolle, bis zur Produktzertifizierung.

Weiterlesen